Foto: FID Media

Wie werden digitale Kommunikationsspuren zu Forschungsdaten? Was müssen Forschende festhalten, damit sich später noch nachvollziehen lässt, wie ein Korpus entstanden ist? Und was lässt sich nachnutzbar weitergeben, wenn die Rohdaten aus rechtlichen oder ethischen Gründen nicht veröffentlicht werden können?

Diesen Fragen widmete sich unser Workshop „Von digitalen Korpora zu Forschungsdaten in der Kommunikations- und Medienwissenschaft“ am 29. Mai 2026 in Leipzig. Die Beiträge beschäftigten sich aus verschiedenen Perspektiven mit unterschiedlichen digitalen Daten: von Beiträgen in sozialen Medien und privaten Chatnachrichten über digitale Zeitungsarchive bis hin zu großen, plattformübergreifenden Korpora.

Durch alle Beiträge und Diskussionen zogen sich einige zentrale Erkenntnisse: Damit Forschungsdaten nachnutzbar werden, sollte ihre Entstehung schon während des Projekts sorgfältig dokumentiert werden. Auch wenn die eigentlichen Daten nicht offen zugänglich sind, helfen Code, Metadaten und Begleitmaterialien dabei, Ergebnisse nachzuvollziehen und neue Forschung auf bestehenden Erkenntnissen aufzubauen.

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal herzlich bei allen Beteiligten für ihre aufwendig vorbereiteten Inputs bedanken! Durch die spannenden Beiträge und produktiven Diskussionen im und um den Workshop konnten wir einige Handlungsfelder für den FID Media ableiten, um vorhandene Korpora besser sichtbar zu machen und Forschende bereits bei der Planung ihrer Projekte unterstützen zu können.

Der ausführliche Bericht zu den Vorträgen und Diskussionen ist jetzt im DHd-Blog erschienen.

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